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Ampallang
Bei diesem Intimpiercing wird ein kleines Loch durch die Eichel gestochen, wobei der Stichkanal über der Harnröhre entlang oder durch die Harnröhre führt. Da zwei kurze Stickanäle getrennt durch die Harnröhre schneller als ein langer Stichkanal ausheilen ist diese Variante empfehlenswert. Durch den ständigen Kontakt mit Urin bildet sich ein Bakterienhärd, der den Träger und seinen Partner gefährden kann. Die Länge des Stichkanals und damit auch die des Piercing-Schmucks wird im erigierten Zustand vermessen. Damit der Heilungsverlauf schneller verläuft, sollte die Vorhaut falls vorhanden zurückgezogen bleiben. Dieses Piercing ist für viele Frauen ein starker erotischer, stimulierender Reiz und somit ein Lustgewinn und auch für den Träger sehr reizvoll. Gelegentlich wird auch ein Schaft-Ampallang durchgeführt, der in der Regel unmittelbar unterhalb der Eichel durch den Penisschaft gesetzt wird. Die kreuzweise Kombination von einem Ampallang mit einem Apadravya Piercing bezeichnet man als Magic Cross. Während der Wundheilung sollte die Reinigung mehrmals täglich sein. Pflegen sollte man dieses Piercing vorsichtig mit Desinfektion, Kamillosanbäder und Salbenverband. Die ersten 8 Wochen nach dem Stechen sollte der Träger enthaltsam sein, weil dies nicht nur schmerzhaft bis unmöglich wäre, sondern auch die Wundheilung erheblich verlängert. Möglicher Schmuck: gerader Barbell
Apadravya
Der Apadravya ist ein Intimpiercing, daß vertikal durch die Eichel des Penis bzw. direkt dahinter gestochen wird. Dieses Piercing wird meistens mittig gestochen und verläuft durch die Hanrröhre. Es kann in zwei Sitzungen gestochen werden, wobei der Prinz Albert zuerst gestochen wird und erst nach der Ausheilung der Stichkanal vom oberen Ende der Eichel zur Harnröhre vervollständigt wird. Der Stichkanal der oberen Hälfte bestizt zwar die gleiche Position, wird jedoch in einem anderen Winkel als der umgekehrte Prinz Albert gestochen. Das Apadravya ist eine Kombination aus dem Prinz Albert (PA) und dem Prinz Albert Reverse. Der Prinz Albert gehört wie auch der Ampallang zu den problematischeren Intimpiercings für Männer. (Im Vergleich läuft der Stichkanal des Ampallang horizontal durch die Eichel.) Die Wenn der Stickanal hinter der Eichel verläuft ist es ein Schaft-Apadravya. Ein Piercing bei dem ein Ring durch ein Apadravya und ein oder zwei Dydoe getragen werden nennt man Apadoye. Dieses Piercing verläuft meistens durch zwei paarweise gestochene Dydoe. Eine kreuzweise Kombination aus dem Apadravya Piercing und dem Ampallang nennt man Magic Cross. Der Stichkanal wie auch der Schmuck wird im erigierten Zustand gewählt.
Möglicher Schmuck: gerader Barbell mit mindestens 2 mm Durchmesser der auch bei einer Erektion lang genug sein muß.
Deep Prinz Albert
Das Deep PA ist eine Variante des PA. Dieses Piercing ist wie auch der Prinz Albert eines der unkompliziertesten männlichen Intimpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Prinz Albert läuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite beim Schaft wieder aus.
Beim Deep Prinz Albert läuft der Stichkanal entlang der Harnröhre und dritt an der Unterseite der Eichel am Frenulum bzw. Frenum wieder aus. Im Vergleich zum PA sitzen die beiden Durchgänge noch tiefer, meistens in der Nähe des Hodensacks.
Es muß mit Nachblutungen gerechnet werden, die aber schnell wieder verschwunden sind. Dieses Piercing dehnt sich sehr schnell und leicht, so daß man ohne Probleme Ringe mit größerem Durchmesser tragen kann. Ein Prinz Albert ist eine gute Vorstufe für einen Apadravya.
Dolphin
Ein Dolphin ist ein Intimpiercing für Männer, wie ein doppelter, aber tiefer sitzender Prinz Albert.
Dydoe Piercing
Das Dydoe wird in den Wulst des Eichelrandes gestochen. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern durchgeführt, kann aber auch bei einer vorhandenen Vorhaut eingesetzt werden. Bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen kommen. Die Ursprüngliche Absicht dieses Piercings war die Sensibilität der nicht so empfindlichen Eichel bei beschnittenen Männern zu fördern. Doch mittlerweile wird es sowohl wegen der Sensibilität und auch aus esthetischen Gründen getragen. Auf eine strenge Reinlichkeit und Pflege muß während der Wundheilung unbedingt geachtet werden und auf Geschlechtsverkehr sollte während dessen verzichtet werden um unnötige Reizungen die Infektionen verursachen können zu vermeiden. Wenn eine Infektion des Sticknanals auftritt, ist oft mit Narbenbildung zu rechnen und dies kann zur weiteren Desensibilisierung der Eichel führen. Der Dydoe ist im männlichen Intimbereich wohl das schmerzhafteste Piercing. Ganz einfach deshalb, weil genau am Eichelrand die meisten Nervenenden liegen. Wird ein Ring durch ein oder zwei Dydoe´s und durch ein Apadravya getragen, ist es ein Apadoye Piercing. Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring bzw Micro-BCR oder Curved Barbell bzw. Micro-BBL, Frenum Ladder
Frenum Ladder / Frenulum Ladder
Eine Frenum Ladder besteht aus einer Reihe mehrerer Frenum-Piercings unterhalb des Vorhautbändchens entlang des Penisschafts. Je weiter ein Piercing dabei vom Frenulum aus abwärts gestochen wird, desto größer ist die Gefahr, dass der Schmuck wegen der relativ hohen Spannung herauswächst. Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring oder Barbell mit einem Durchmesser von höchstens 1,6 mm beim Erstpiercing. Nach der Ausheilung einen Durchmesser von 2,5 bis 3,5 mm.
Frenumpiercing / Frenulumpiercing
Das Freunum oder auch Frenulum Piercing genannt, ist ein Intimpiercing das etwas unterhalb des Vorhautbändchens (Frenulum) gestochen wird um ein evtl. Ausreißen des dünnen Bändchens zu vermeiden. Ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Dieses Piercing eignet sich auch wegen der unkomplizierten und schnellen Abheilung sehr für Einsteiger, jedoch ist das Durchstechen der dünnen Haut sehr unkompliziert. Ein Frenulum Piercing ist bei beschnittenen Männern nur möglich, wenn noch genügend Vorhautbändchen vorhanden ist. Wenn der Stichkanal abgeheilt ist, sollte um einen Ring, Barbell oder anderen Schmuck in stärkerer Ausführung mit ungefähr 2,5 mm bis 3,5 mm Materialstärke tragen zu können der Kanal gedehnt werden, damit das Piercing beim Geschlechtsverkehr nicht schmerzt oder als störend empfunden wird und um das ausreißen des Schmucks aus dem dünnen Hautbändchen zu vermeiden. Beim Erstpiercing sollte bis zur vollständigen Abheilung der Schmuck keinen größeren Durchmesser als 1,6 mm haben. Ein Frenum Steg/Ring wird unter dem Bändchen zwischen Vorhaut und Eichel getragen. Hier werden oft Ringe gewählt, die bei einer Erektion über die Eichel geklappt wrden. Dies soll die Erektion fördern und die Standhaftigkeit erhöhen. Eine Reihe mit mehreren Frenum-Piercings unterhalb entlang des Schafts unter dem Vorhautbändchen nennt man Frenum Ladder. Die Gefahr, das der Schmuck wegen relativ hoher Spannung herauswächst erhöht sich, je weiter ein Piercing dabei vom Frenulum aus abwärts gestochen wird. Möglicher Schmuck: BCR Ring, Barbell
Guiche, Gliche bzw. Anuspiercing
Das Guiche Piercing, ebenfalls Gliche oder auch Anuspiercing genannt, ist ein Piercing des Anus. Es wird im Dammbereich durch die Raphe, die Naht zwischen Hodensack und Anus gestochen wo es die Darmgegend stimuliert. Der Sticknanal verläuft also zwischen der Innenseite des Afterschließmuskels und dem Perineum. Es ist ein Intimpiercing für Männer gleichenfalls wie für Frauen. Da bei sitzenden Tätigkeiten Druck auf das Piercing ausgeübt wird, was oft unangenehm ist und die Analhygienen umständlicher wird, ist es ein eher seltenes Piercing. Oft werden an diesem Ring Gewichte befestigt. Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring (BCR)
Hafada bzw. Scrotal
Das Hafada Piercing, auch Scrotal genannt, ist ein Intimpiercing in der Haut des männlichen Hodensacks und wird gewöhnlich nicht sehr tief gestochen. Obwohl es sich dabei um ein Oberflächenpiercing handelt, ist wegen der Flexibilität der Haut in diesem Bereich die Gefahr des Herauswachsens sehr gering. Die Ausheilung ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt. Der Hafada-Ring kann im gesamten Hodensackbereich getragen werden und dient dazu die Hoden nach unten zu ziehen. Besonders beliebt sind Hafada's entlang der Naht oder links und rechts des Penisansatzes. Ein Stift oder Vorhaut-Ring durch ein oder mehrere Löcher in der Vorhaut wirkt erotisch stimulierend.
Das Transscrotal ist ein Piercing, das auf der Vorderseite des Hodensacks eintritt und auf der Rückseite wieder austritt. Es können auch mehrere Scrotal bzw. Hafada in einer Reihe getragen oder anderweitig symmetrisch angebracht werden. Die Heilung ist relativ unkompliziert und bei richtiger Pflege und Reinigung wenn das Piercing nicht unnötig gereizt wird in der Regel zwischen 6-12 Wochen abgeschlossen. Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring (BCR), Barbell
Low Frenum-Piercing / Low Frenulum-Piercing
Das Low Frenum bzw. Low Frenulum wird etwas unterhalb der Eichel gestochen. Weil das Piercen dieser dünnen Haut sehr unkompliziert ist und deshalb auch wesentlich schneller abheilt, im Vergleich zu anderen Intimpiercings für Männer, ist es sehr beliebt und als Einsteiger-Piercing zu empfehlen.
Prinz Albert Piercing
Das Prinz Albert Piercing läuft entlang der Harnröhre und dritt an der Unterseite der Eichel am Frenulum bzw. Frenum, dem Vorhautbändchen wieder aus.
Beim Piercen wird ausgehend von der Harnröhre bis zur Unterseite des Penis gestochen. Dabei wird die Nadel beim Einführen in die Harnröhre zunächst etwas in die Kanüle zurückgezogen, damit keine Verletzungen entstehen. Wenn die Kanüle dann richtig platziert ist erfolgt der Stich durch vorschieben der Nadel.
Eine präzisere Methode geht den umgekehrten Weg. Dabei wird in die Harnröhre eine Metallröhre (Receiving Tube) bis zur gewünschten Tiefe eingeführt und dann die Vorderkante vorsichtig nach außen gedrückt. In diese Ausbeulung erfolgt der Stich von außen. Die Receiving Tube verhindert hierbei wiederum, dass die Harnröhre verletzt wird.
Die Stichstelle kann voher lokal betäubt werden. Die Heilung verläuft bei richtiger Reinigung und Pflege meistens unproblematisch und dauert etwa 4-6 Wochen. Wenn in seltenen Fällen gnau deben dem Vorhautbändchen (Frenum oder Frenulum) Blutgefäße verlaufen ist die Durchführung eher problematisch, weil die Blutgefäße für die Blutversorgung der Schwellkörper im Körper mitverantwortlich sind. Die Durchführung ist zwar möglich, aber es ist mit längeren Schmerzen und Blutungen zu rechnen, die allerdings schnell wieder verschwinden und es kann sich hierdurch die Potenz des Gliedes einschränken. Ansonsten ist relativ einfach in der Pflege, heilt relativ schnell und kann gut gedehnt werden. Es ist eines der unkompliziertesten männlichen Intimpiercings. Die Abheilzeit kann bis zu ca. 9 Monaten dauern. Abhängig von der Form und Größe vom Piercing-Schmuck kann es für den Träger und seinen Sexualpartner erotisch und anregend oder eher unangenehm empfunden werden. Bei entsprechenden Bewegungen wird die innere Harnröhre beim Träger stimuliert, was mit besonderen Gefühserfahrungen verbunden sein kann. Der Sexualpartner hingegen empfindet möglicherweise die sexuelle Reizung duch den mechanisch versärkt ausgeübten Druck intensiver.
Der ausgeheilte Prinz-Albert wird um den Tragekomfort zu steigern in der Regel gedehnt. Bei großem Durchmesser mindert sich das Risiko, daß der Schmuck herauswächst und die Eichel dabei auseinander schneidet.
Beim Piercen sollte schon auf eine relativ große Einstiegsgröße von 3 mm geachtet werden, weil der Prinz Albert ab 4 mm Materialstärke als angenehm gilt. Möglich ist eine Dehnung ist bis zu 12 mm. Gewöhnlich wird das Piercing mit einer Stärke von 2 bis 3 mm gestochen. Durch zu geringe Materialstärke vom Schmuck können beim Geschlechtsverkehr gelegentlich Scherzen beim Sexualpartner auftreten.
Ebenso besteht die Gefahr bei Piercingschmuck mit zu dünner Materialstärke unter 3-4 mm, das das Piercing bei ungünstiger meschanischer Belastung auswandert. Dabei wird die Unterseite der Eichel vom Stichkanal bis zur Harnröhrenöffnung vollständig gespalten. Wenn es zu einer solchen Durchtrennung kommt ist sofort eine operative Korrektur notwendig.
Die Ausheilung des Stichkanals verläuft relativ schnell, weil das Piercing oft mit Eigenurin in Kontakt kommt. Kamillebäder helfen zusätlich bei der Heilung, wobei von Salben abgeraten wird, weil diese den Sticknanal verkleben können. Bei einem Reverse Prinz Albert Piercing ist die Pflege aufwendiger und die Heilung dauert ähnlich wie beim Apadravya meistens etwas länger.
Der Ring kam in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mode. Der damalige Gatte der Königin, Prinz Albert verlieh diesem Ring den Namen. Der große Nachteil dieses Ringes ist, das er mitten im Urinstrahl liegt und so der Urin nach allen Seiten wegspritzt. Die Ring-Größe liegt bei mindestens 25 bis 30 mm Durchmesser. Ein Surface Bar ist allerdings eine gute Alternative, denn dieser kann in kleineren Materialstärken getragen werden und beeinflußt das Urinieren kaum. Bei Frauen entspricht es dem Prinzessin Albertina Piercing.
Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring (BCR), glatter Segmentring (ohne Kugel), Prinzen-Zepter, Surface Barbell
Pupic / Bauchring
Ein Pupic oder auch Bauchring genannt, ist ein Intimpiercing, das sich zwischen Peniswurzel und Bauchdecke befindet und gehört im eingentlichen Sinne zu den Oberflächenpiercings. Daher heilt es relativ schlecht ab und neigt auch zum Herauswachsen. Überlicherweise wird es waagerecht gestochen. Als Erstschmuck ist Schmuck aus PTFE Material empfehltenswert. Das entsprechende Intimpiercing bei der Frau ist das Christina Piercing. Möglicher Schmuck: Curved Barbell, Surface Barbell bzw. Surface Bar mit einem Durchmesser von 1,6 mm
Umgekehrter Prinz Albert, Reverse PA bzw. Queen Victoria
Umekehrter Prinz Albert (PA), Reverse Prinz Albert (Reverse PA), oder auch Queen Victoria genannt ist ein Intimpiercing, das im Prinzip wie der PA, allerdings nach von der Harnröhre vertikal durch die Mitte der Oberseite der Eichel gestochen wird und quasi einen halben Apadravya darstellt.
Vergleichbar mit einem doppelten PA ist der Dolphin, der deutlich tiefer sitzt und dort beginnt wo der PA aufhört. Der Ursprung der Namensgebung ist ein Curved Barbell, der die Illusion erweckt, dar Schmuck taucht wie ein Delfin durch den Schaft.
Ein Deep PA ist ebenfalls eine Variante des Prinz Albert, doch die beiden Durchgänge sitzen noch tiefer, meist schon nahe dem Hodensack. Beim Prince´s Wand wird ein Stab in die Harnröhre eingeführt und meist durch einen Prinz Albert an Ort und Stelle gehalten.
Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring (BCR) oder Prinzen-Zepter
Vorhautpiercing bzw. Oetang
Unter einem Oetang versteht man ein Piercing durch die Vorhaut des Penis. Es kann nur bei einem unbeschnittenen Mann gestochen werden. Der Stichkanal kann beliebig plaziert werden, jedoch vorzugsweise näher zum vorderen Rand. Dieses Intimpiercing ist sehr unkompliziert und heilt auch dementsprechend schnell und ebenso einfach ab binnen 4-8 Wochen bei ausreichender Pflege und ohne unnötige Reize. Es eigenet sich sehr gut zum Dehnen und als Anfängerpiercing. Oft wird das Oetang paarweise gestochen, mit gegenüberliegenden Stichkanälen jeweils mit einem Ball Closure Ring oder Barbell verbunden, so das die Vorhaut sich nicht mehr zurückstreifen lässt und über der Eichel zusammengehalten wird. Das Vorhautpiercing kann wegen Reibung auf der Eichel sexuell stimulierend wirken. Entsprechend gibt es für die Frau das Klitiorisvorhautpiercing. Leicht gekrümmter Schmuck, sowie Ringe sind geeignet.
Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring (BCR) oder BBL mit einer Materialstärke von jeweils 1,6 mm
Männliche Intimpiercings allgemein
Im männlichen Intimbereich gibt es sehr viele Möglichkeiten sich zu schmücken. Verschiedene Piercing`s können auch sexuell stimulierend wirken. Es können Ringe beziehungsweise Stecker angebracht werden im Hautfaltenbereich des Hodensacks (Hafada), zwischen Hodensack und After (Guiche), im Vorhautbändchen (Frenum), in der Vorhaut selbst (Oetang), über der Peniswurzel am Übergang zur Bauchdecke (Pubic). Aber auch im Bereich der Eichel (Glans). Das wären dann Ampallang, Apadravya, Dydoe und der Prinz-Albert-Ring und einige mehr. Die letztgenannten Piercings, die die Eichel betreffen, beinhalten zum Teil erhebliche Gesundheitsrisiken, die genau vom Träger vorab in Betracht gezogen sollten.
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