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Äußere Schamlippen Piercing / Labium major Piercing
Der Piercing-Ring sollte so plaziert sein, das dieser die äussere Schamlippe komplett umfasst. Meist werden die äusseren Schamlippen paarweise gepierct. Die äußeren Schamlippen können über die gesamte Fläche, also mehrere Piercings pro Schamlippe gestochen werden. Dieses Piercing ist grundsätzlich bei allen Frauen machbar, doch die Heilung ist durch die ständige Reizung durch dauerhafte Bewegungen etwas langwieriger. 6-8 Wochen solltet ihr enthaltsam sein. Dieses Intimpiercing ist für fast jede Frau geeignet und ist sehr beliebt, weil es sehr belastbar ist, wenn die Trägerin Gewichte, Ringe, Schlösser oder anderes Spielzeug daran befestigen möchte, weil das Gewege fest und belastbar ist. Immer öfter werden sie gleich paarweise angebracht und sind für den Augenschmaus und weniger als Stimulation gedacht.
Möglicher Schmuck: Ball Clusore Ring (BCR), Bananabell, BBL. Der Piercingschmuck sollte mindestens eine Materialstärke von 1,6 mm haben.
Christina-Piercing
Das Christina-Piercing ist im eingentlichen Sinn ein Oberflächenpiercing und verheilt dementsprechend schlecht und langsam. Die Plazierung dieses Piercings erfolgt von der Falte, die die äusseren Schamlippen am oberen Ende bilden, bis hin zum Schamhügel. Aus anatonomishen Gründen ist ein Christina-Piercing nicht bei jeder Frau durchführbar. Beim Geschlechtsverkehr hat dieses Piercing keinerlei Funktion, wenn darauf Druck ausgeübt wird kann das sogar unangenehm für die Frau sein, ebenso wie beim Tragen von engen Hosen. Ebenso erschwert es die Intimrasur. Das entsprechende Intimpiercing für Männer ist das Pupic bzw. der Bauchring. Möglicher Schmuck: Bananabell, Surface-Barbell mit einer Materialstärke von mindestens 1,6 mm
Diana-Piercing
Unter einem Diana-Piercing versteht man ein Paar von zwei Piercings, die unter der Klitorisvorhaut enden, ähnlich einem horizontalen Hood-Piercing, aber parallel verlaufen. Der Stickkanal kann horizontal oder vertikal gesetzt werden.
Female Guiche, Gliche bzw. Anuspiercing
Dieses Piercing kennt man unter einigen Namen, nämlich Female Guiche Piercing, Vagina Damm Piercing und auch Anuspiercing. Unter allen Begriffen versteht man ein Piercing des Anus. Es wird im Dammbereich zwischen dem Perineum und der Innenseite des Afterschließmuskels gestochen wo es die Dammgegend stimuliert. Es ist ein Intimpiercing für Männer und ebenfalls für Frauen. Weil bei sitzenden Tätigkeiten Druck auf das Piercing ausgeübt wird und dies oft unangenehm ist und die Analhygiene umständlicher wird, ist es ein sehr seltenes Piercing. Oft werden an diesem Ring Gewichte befestigt. Möglicher Schmuck: Ball Closure Ring (BCR)
Fourchette-Piercing
Ein Fourchette-Piercing wird vertikal dort plaziert, wo die inneren Schamlippen am underen Ende zusammentreffen. Dieses Intim-Piercing ist nicht bei jeder Frau wegen der Anatomie durchführbar und daher eher selten. Möglicher Schmuck: Ball Clusure Ring, Curved Barbell mit einer Materialstärke von mindestens 1,6 mm
Hymen-Piercing
Das Hymenpiercing ist ein Piercing des weiblichen Jungfernhäutchen, also die Schleimhautmembran, die die Scheidenöffnung teilweise verschließt. Beim Zerreissen des Hymen beim Eindringen in die Vagina geht die Jungfräulichkeit verloren. Das Hymen-Piercing wird durch das Hymen bzw. die Hymenreste gestochen und ist sehr selten.
Innere Schamlippen Piercing
Das Piercen der inneren Schamlippen ist recht schmerzlos und diese Piercings verheilen recht schnell und unkompliziert. Wie viele Intimpiercings ist auch dieses stark von der Anatomie abhängig und ist deshalb nicht bei jeder Frau machbar. Meist werden die inneren Schamlippen paarweise gepierct und die inneren Schamlippen können auch mehrfach gepierct werden. Diese Piercings passen sehr gut zu Klitorisvorhautpiercings (horizontal und/oder vertikal) und man kann sie auch gut mit äusseren Schamlippenpiercings kombinieren. Beim Geschlechtsverkehr entstehen durch dieses Intimpiercing zusätzliche Kontaktreize. Weil die inneren Schamlippen aus zartem Schleimhautgewebe, das rasch heilt und sehr dehnbar ist besteht, kann in kürze immer dickerer Schmuck getragen werden, bzw. das Piercing eignet sich zum dehnen. Möglicher Schmuck: kleiner bis mittlerer Ball Closure Ring (BCR) mit einer Materialstärke von mindestens 1,6 mm
Isabella Piercing
Ein Isabella-Piercing ist ein tiefes weibliches Intimpiercing. Es tritt oberhalb der Harnröhre ein und auf der Klitorisvorhaut wieder aus und verläuft senkrecht. Die Heilung beträgt etwa zwei bis drei Monate. Da es den Klitorisschaft durchsticht und Nerven schädigen kann, ist es sehr selten. Das ähnliche Nefertiti-Piercing ist weil es wesentlich unkomplizierter ist eine gute Alternative. Jedoch ist neben dem Isabella Piercing das Triangle das einzige Intimpiercing, das die Klitoris von hinten stimulieren kann. Möglicher Schmuck: Am besten eigent sich ein Surface-Bar, welcher der Anatomie der Trägerin angepasst sein sollte.
Klitorispiercing
Dieses Intimpiercing wird meistens horizontal, aber auch wahlweise vertikal durch die Mitte der Klitoris gestochen. Es ist nicht mit dem Klitorisvorhautpiercing das wesentlich häufiger vorkommt zu verwechseln. Die Klitorisvorhaut darf diese Piercing nicht bedecken und dadurch behindern. Ist das der Fall sollte das Piercing vertikal gestochen werden. Die Klitoris sollte mindestens einen Durchmesser von 6 mm haben, damit Klitorisvorhautpiercing möglich ist. Wenn die Klitoris bedeckt ist, ist um das Piercing stecher zu lassen unter Umständen eine vorherige Reduktion der Klitorisvorhaut nötig. Daher ist dieses Piercing ebenso wie die meisten Intimpiercings für Frauen sehr von der Anatomie abhängig. Die Durchführung ist dort wegen der vielen Nervenbahnen besonders schmerzhaft und ist riskant. Das Klitorispiercing bewirkt eine ständige Reizung und daher kann nach einiger Zeit eine Überreizung entsthen und später sogar unter Umständen durch die anfängliche Überreizung und weil Nervenbahnen durchstochen werden eine Gefühls- und Reizlosigkeit hervorrufen. Es kann also zu einer Desensibilisierung kommen und daher ist dieses Piercing eher selten. Wenn das Klitorispiercing vertragen wird, kann es jedoch erheblich den Lustgewinn steigern.
Möglicher Schmuck bei horizontalem Stichkanal: Ball Closure Ring (BCR). Bei einem vertikalen Piercing ein Barbell. Der Schmuck sollte einen Durchmesser von 1,2 mm haben.
Klitoris Vorhaut Horizontal Piercing / Hood Horizontal Piercing
Dieses Piercing wird meistens horizontal über die Klitoris durch die Klitorisvorhaut gestochen. Die überlappende Hautfalte ist leicht zu piercen und die Plazierung des Piercings wird so gewählt, das der Ring oder die Kugel auf der Höhe der Klitoris liegt. Dieses Intimpiercing dient als Lustverstärker. Für einen horizontalen Ring sollte der Steg, der die Klitorisvorhaut in Richtung Bauch verlängert, auch bei geschlossenen Beinen zu sehen sein. Ansonsten ist es wahrscheinlich, daß der Piercingschmuck an an dieser Stelle durch den Druck der äußeren Schamlippen verdreht wird und schief verheilt oder sogar herauswächst. Ein ovaler Ring kann dieses Problem oftmal lösen. Das Metall im Stichkanal kann besonders bei dickeren Ringen den Klitorisschaft von oben stimulieren, dabei wird der Durchmesser des Ring´s so gewählt, daß die Verschlußkugel auf der Klitoriseichel zu liegen kommt. Möglicher Schmuck: Micro Ball Closure Ring (BCR), Bananabell
Klitoris Vorhaut Vertikal Piercing / Hood Vertikal Piercing
Dieses Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Da bei diesem Intimpiercing der Schmuck durch den direkten Kontakt der Klitoris einen intensiven Reiz ausübt kann es als Luststeigerung empfunden werden, oder zu unangenehmen Überreizungen führen. Geeignet ist dieses Intimpiercing für Frauen mit loser und großer Vorhaut, die man anheben und darunter schauen kann. Da beim vertikalen Klitoris-Vorhaut-Piercing der Schmuck direkten Kontakt zur Klitoriseichel hat, sollte dieses Piercing ausschließlich von Frauen gewählt werden, die direkte Berührungen der Eichel als angenehm empfinden. Diese werden dann aber in den meisten Fällen auch großes Vergnügen an ihrem Ring haben. Möglicher Schmuck: Bananabell, Micro BBL, Ball Closure Ring (BCR)
Nefertiti Piercing / Nofrotete Piercing / Cleopatra Piercing
Beim Nefertiti-Piercing, auch Nofrotete oder Cleopatra genannt, befindet sich das obere Ende auf dem Venushügel, das untere Ende endet ähnlich wie beim Klitorisvorhautpiercing knapp unterhalb der Klitorisvorhaut über der Klitoris. Somit kann es als Kombination aus Christina-Piercing und dem vertikalen Klitorisvorhautpiercing betrachtet werden. Dieses Piercing wurde zur Verbesserung des Isabellapiercings entwickelt, weil es nicht so riskant wie dieses ist. Allerdings ist es weitaus weniger bekannt und verbreitet als das Klitorisvorhautpiercing. Jedoch steigt die Nachfrage stark an. Das Nefertiti benötigt durch den langen Stichkanal eine strenge Einhaltung der Pflegehinweise und ist im Vergleich zum Isabella ungefährlich. Das Nefertiti vereint die Vorteile eines Klitorisvorhautpiercing und eines Christina-Piercings. Es bietet die Stimulanz und sexuellen Vorzüge eines Klitorisvorhautpiercing, besitzt jedoch einen zusätzlichen ästhetischen Reiz durch die höher liegende Austrittsstelle (im Gegensatz zu den meisten anderen weiblichen Intimpiercings ist das Nefertiti auch im „Normalzustand" sichtbar, je nach Austrittsstelle sogar bei einem tief geschnittenen Bikini. Gegenüber dem Christina-Piercing hat es den Vorteil, dass es weniger stark zum Herauswachsen neigt. Jedoch besteht wie beim Christina das Problem, dass das Piercing bei der Intimrasur stört. Seinen Namen bekam es nach der ägyptischen Königin Nofrotete verliehen. Als Schmuck ist ein biegsamer Stift aus PTFE-Material am besten geeignet.
Prinzessin Albertina-Piercing
Das Prinzessin Albertina Piercing verläuft durch die weibliche Harnröhre und ist deshalb für viele Frauen unangenehm. Da die Harnröhre der Frau im Vergleich zu der des Mannes relativ kurz ist kann es verstärkt zu Harnwegsinfektionen bzw. Blasenentzündungen kommen. Daher wird das Prinzessin Albertina verglichen mit anderen Intim-Piercings eher selten durchgeführt. Das Prinz Albert Piercing ist die männliche Variante dieses Piercings. Als Schmuck eigente sich am besten ein glattsegmetierter Ring mit 4 mm Materialstärke. Zwar wird üblicherweise ein Ball Closure Ring (BCR) mit 1,6 mm Stärke eingesetzt, doch dieser kann auf Dauer zu dünn sein und im schlimmsten Fall zum Auswandern des Schmucks führen. Zudem kann die Kugel dieses Intimschmucks als störend empfunden werden. Wegen der Anatomie kann es nicht bei jeder Frau durchgeführt werden, doch wenn es vertragen wird, kann es einen Lustgewinn bedeuten.
Scrunty-Piercing
Das Scrunty-Piercing wird horizontal durch die Harnröhre gestochen. Aus anatomischen Gründen ist nicht jede Frau für dieses Piercing geeignet und auch eher selten. Diese Variante bei den Intimpiercing für Männer ist das Frenulum-Piercing.
Suitcase-Piercing / T’aint
Suitcase-Piercing oder auch T’aint genannt verläuft zwischen der Vagina und dem Enddarm und stellt quasi eine Kombination aus einem tiefen Forchette-Piercing und einem sehr tiefen Anuspiercing dar.
Das Piercing bringt eine hohe Gefahr für Entzündungen mit sich, die bis zu einer Entzündung des Bauchfells führen können. Darüber hinaus bestehen auch die selben Nachteile des erheblich ungefährlicheren Anuspiercing. Dieses Intimpiercing wird in wenigen Piercingstudios durchgeführt und ist daher sehr selten.´
Triangle
Das Triangle Piercing sieht ähnlich aus wie ein horizontales Klitorisvorhautpiercing, hat aber eine andere Plazierung. Während sich der Stichkanal des horizontalen Klitorisvorhautpiercing oberhalb der Klitoris ist, verläuft das Triangle recht tief unterhalb der Klitoris horizontal durch die Klitorisvorhaut. Dieses Piercing ist im Vergleich zu anderen Intimpiercings eher schwer zu stechen und wird von den Trägerinnen oft als sehr angenehm empfunden. Das Triangle ist neben dem Isabella-Piercing das einzige, das die Klitoris von hinten stimulieren kann. Weil die Position, an der die Klitorisvorhaut in die inneren Schamlippen übergeht sitzt, ähnelt es einem Dreieck und der Name leitet sich aus dem englichen für Dreieck (Triangle)ab. Möglicher Schmuck: Ball Clusore Ring (BCR) mit 1,6 mm Materialstärke
WEIBLICHE INTIMPIERCING'S allgemein
Der weibliche Intimbereich bietet sehr viele Möglichkeiten zur Plazierung von reizvollen Intimpiercings das sowohl sexuell stimulierend wirken, sowie auch lediglich das Auge ansprechen. Es können Ringe beziehungsweise Stäbe eingesetzt werden. Bevor man ein bestimmtest Intimpiercing in Betracht zieht, sollte man sich erst über mögliche Gefahen und ob die Stimulation, die das Piercing mit sich bringen kann, das gefällt auch in diesem Maße erwünscht ist. Nicht jede Frau, möchte einer ständigen sexuellen Reizung ausgesetzt sein, oder gar Überreizungen an empfindlichen Stellen erleben, die das ein oder andere Female Piercing mitsich bringen kann. Bei der richtigen Wahl und den richtigen anatomischen Vorraussetzungen kann das Genitalpiercing den gewünschten Lustgewinn bedeuten.
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